Wie schon in ihrer Recital-CD mit Liedern von Charles Ives punktet die polyglotte Sängerin nicht nur mit ihrer gut fokussierten, klaren Stimme, sondern auch mit ihrer vokalen Ausdruckspalette und gestalterischen Differenzierungskunst“ , schreibt „Klassik Heute“ über die neueste CD mit Liedern von Federico Mompou.


Vielseitigkeit zieht sich durch die gesamte Karriere der Sopranistin: Auf der Opernbühne ist sie als Pamina in Mozarts „Zauberflöte“ an der Oper Leipzig zu erleben, nachdem sie dort in der vergangenen Spielzeit unter anderem als Blumenmädchen in Richard Wagners „Parsifal“ und als Friederike in der vielbeachteten Uraufführung von Gerd Kührs „Paradiese“ zu hören war.

Ihre künstlerischen Wurzeln verortet Julia Sophie Wagner in der Musik Johann Sebastian Bachs. Mit dem Leipziger Thomanerchor und dem Gewandhausorchester verbindet sie seit vielen Jahren eine enge musikalische Freundschaft, mit der Berliner Akademie für Alte Musik und dem RIAS-Kammerchor wird sie in der kommenden Saison zwei Mal auf Tournee gehen und gemeinsam mit Rudolf Lutz und der Bachstiftung St. Gallen die Lutherischen Messen auf CD und DVD
aufnehmen. 2021 wurde sie in das Direktorium der Neuen Bachgesellschaft e.V. berufen, beim Bachfest Leipzig und den Thüringer Bachwochen ist sie seit vielen Jahren immer wieder eingeladen, sowohl als Solistin mit verschiedenen Ensembles, als auch mit eigenen Programmen.

Die großen Chorwerke der Klassik und Romantik sind ebenfalls fester Bestandteil des Repertoires – Julia Sophie Wagners Debut im Kennedy Center Washington, wo sie zum ersten Mal den Sopranpart in Beethovens „Missa Solemnis“ sang, wurde vom Washington Life Magazine zum „Kennedy Center-Event of the year“ gewählt. Julia Sophie Wagner ist gern gesehener Gast bei Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Washington National Symphony Orchestra, dem Münchener Kammerorchester oder dem Rundfunkorchester Berlin, RTVE Madrid oder RAI Turin.

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